Die Zeit ist reif, sich mit dem international gebräuchlichen Terminus “CleanTech”, näher zu befassen. Übersetzt ins Deutsche bezeichnet CleanTech die Umwelttechnologie, und Umweltfachleute projizieren ihre Anstrengungen auf die drei uns umgebenden Elemente, nämlich Land, Luft und Wasser.
Fehlende Informationen
Die Informationsdefizite sind beträchtlich, der Informationsbedarf hoch, das prognostizierte Marktwachstumspotential gilt als immens. Wir sprechen über CleanTech, zu Deutsch Umwelttechnologie und hier speziell über dessen künftige Bedeutung als wirtschaftliche Einflussgröße. Die Heizkosten steigen unaufhörlich, der Besuch an der Tankstelle konfrontiert den Fahrzeugbesitzer regelmäßig mit sich alarmierend verteuernden Kraftstoffpreisen. Diese Entwicklung ist nicht länger als saisonales Ereignis abzutun.
Von der Endlichkeit fossiler Energien
Die Zeiten des billigen Öls sind vorbei, der Gaspreis orientiert sich am Ölpreis. Im bundesdeutschen “Warenkorb” mit klar definierter Zutatenliste nimmt der prozentuale Anteil an Energiekosten besorgniserregend zu, der Anteil von CleanTech Unternehmen ist vernachlässigbar klein – noch! Die Endlichkeit fossiler Energien wird dem Verbraucher “im Tagesgeschäft” drastisch vor Augen geführt. Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hat selbst eingefleischte Kernkraftfreunde nachdenklich gestimmt, ganz besonders im technologiefreundlichen Japan, aber auch in der Bundesrepublik Deutschland. Die erweiterte Energiegewinnung mittels Kernenergie scheint nicht länger opportun. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist zumindest in Deutschland auf den Weg gebracht – mit klar definiertem Schlusstermin. Biomasse-Kraftwerke, Solar- und Windmüller zeigen Alternativen auf. Ein neues Energie- und Umweltbewusstsein produziert kreative CleanTech Entwicklungsschübe.
Freiräume für CleanTech Unternehmen
Die Zeit ist reif für CleanTech Unternehmen, denn die aktuellen Entwicklungen haben den Boden für Umwelttechnologien bereitet. Die Märkte signalisieren Öffnung und Bedarfe, die aufgrund der Bereitschaft der öffentlichen Hand zur Förderung mit staatlichen Geldern auch umsetzbar scheinen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, wenn CleanTech Unternehmen mit großem Nachdruck an die Börse drängen. Eine “Win-Win”-Situation ist aktuell im Entstehen, mit den beiden Gewinnern, der Umwelt auf der einen und dem unternehmerischen Depot auf der anderen Seite. Damit ist der Weg raus aus der belächelten “Öko-Nische” getan, denn ein beträchtliches Potential an marktprägenden Unternehmen, z. B. aus der Automobilindustrie ist startbereit. So entstehen CleanTech Fonds, die sich auf Augenhöhe mit klassischen Fonds etablieren werden. Mehr zum Thema Cleantech erfahren Sie auf den Seiten von www.thomas-lloyd.de .
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